Mandel (ganz)
verleiht mit ihrem typischen Geschmack jeder Schokolade eine besondere Note.
Der Mandelbaum, gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und wird seit 4000 Jahren kultiviert. Angepflanzt wird er heute hauptsächlich in den USA (Kalifornien) sowie im Mittelmeerraum, aber auch in Pakistan und im Iran. Jedoch reift die Mandel auch in Deutschland in Weinanbaugebieten, wo sie wahrscheinlich zusammen mit dem Wein von den Römern eingeführt wurde. Die länglichen Samen der Steinfrucht des Mandelbaumes kommen fast ausschließlich aus Mittelmeerländern. Mandeln mit dünner, poröser Schale nennt man Krachmandeln, die mit harter Schale Steinmandeln. Man unterscheidet zwischen süßer und bitterer Mandel. Süße Mandeln haben eine zimtbraune, raue Haut. Das Abziehen dieser Haut wird durch Überbrühen der Mandeln mit kochendem Wasser erleichtert. Mandeln werden zum Rohgenuss, für Mehlspeisen, zum Dekorieren (Splitter, Blätter) und zur Herstellung von gebrannten Mandeln, Likören und Marzipan verwendet. Weltbekannt ist das Lübecker Marzipan. Die außereuropäische Sorte ist die am meisten vermarktete Mandel, die Nonpareil-Mandel mit kalifornischem Ursprung. Die italienische Avola-Mandel ist sehr beliebt und findet für ihr parfümiertes Aroma Beachtung. Bittere Mandeln sind zum Rohgenuss nicht geeignet, da sie Amygdalin, ein blausäurehaltiges Glykosid, enthalten.


